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Hintergrund

PRINCE2 - Risikotoleranz und Risikobereitschaft

Risikotoleranz bezieht sich auf akzeptable und inakzeptable Abweichungen von dem, was erwartet wird. Risikobereitschaft ist das Höchstmaß an Risiken, das eine Firma eingehen möchte. Es kann Abweichungen geben, die innerhalb der Risikobereitschaft liegen.

Bevor die zu ergreifenden Maßnahmen ermittelt werden können, müssen der Lenkungsausschuss und der Projektmanager abwägen, wie viel Risiko sie zu tragen bereit sind. Je nach Einstufung der Tragweite einzelner Risiken führt dies wiederum zu unterschiedlichen Ergebnissen. Zum Beispiel hängen die Haltung gegenüber finanziellen Risiken und die Risikobereitschaft des Projektteams von mehreren Variablen ab, wie etwa Budgets, der Auswirkung auf andere Bereiche des Programms bzw. der Organisation oder auch zusätzlichen Risiken wie der offensichtlichen Blamage.

Ein Projektteam kann gewillt sein, in einigen Bereichen vergleichsweise hohe Risiken einzugehen und in anderen, wie Gesundheit und Sicherheit, wiederum gar keine.

Risikotoleranz kann auch mit anderen Toleranzparametern in Verbindung stehen, zum Beispiel Risiken bei der Einhaltung des Terminplans, des Budgets, der Produktqualität und des Projektumfangs im Rahmen des Business Case.

Die Grenzsetzungen von Risikotoleranz müssen genauestens durchdacht werden, damit eine optimale Balance der Eintrittswahrscheinlichkeit und der Auswirkungen gegenüber den Kosten und dem Kosten-Nutzen-Verhältnis bei der Eingrenzung dieser Risiken gefunden werden kann.

Sowohl die Bereitschaft der Organisation insgesamt, Risikobelastungen einzugehen, als auch die Berücksichtigung einzelner Risiken sind relevant.

Risikotoleranz

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