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Hintergrund

Risikobeurteilung

Die Risikobeurteilung befasst sich mit der Bewertung der Eintrittswahrscheinlichkeit und der Auswirkungen einzelner Risiken unter Berücksichtigung gegenseitiger Abhängigkeiten und anderer Faktoren, die außerhalb des unmittelbaren Untersuchungsumfangs liegen:

  • Die Eintrittswahrscheinlichkeit stellt die beurteilte Wahrscheinlichkeit dar, mit der ein bestimmtes Ergebnis eintreten wird (einschließlich einer Berücksichtung der Frequenz, mit der das Ergebnis eventuell auftritt). Zum Beispiel ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass ein Gebäude erhebliche Schäden erleidet, aber dieses Ereignis hätte eine wesentliche Auswirkung auf die Business Continuity. Andererseits hat ein gelegentlicher PC-Systemausfall eine ziemlich hohe Eintrittswahrscheinlichkeit, aber normalerweise keine erhebliche Auswirkung auf das Unternehmen.
  • Die Auswirkung ist die beurteilte Folge oder Konsequenz eines bestimmten auftretenden Ergebnisses.
  • Idealerweise sollte die Auswirkung unter Berücksichtigung der folgenden Faktoren betrachtet werden:
    • Zeit
    • Qualität
    • Nutzen
    • Personal/Ressourcen

Einige Risiken, wie zum Beispiel finanzielle Risiken, können zahlenmäßig beurteilt werden. Andere, wie zum Beispiel schlechte Publicity, können nur subjektiv beurteilt werden.

Ein Rahmen ist nötig, um Risiken einzustufen, zum Beispiel als sehr hoch, hoch, mittel, gering oder sehr gering.

Bei der Beurteilung der Eintrittswahrscheinlichkeit eines Risikos sollte auch die Eintrittszeit des Risikos bedacht werden. Die Eintrittszeit einiger Risiken könnte zeitlich weiter entfernt sein, sodass man sich mehr auf die Risiken in der näheren Zukunft konzentrieren kann.

Diese Art von Prognosen nennt man Eintrittsnähe. Die Eintrittsnähe jedes Risikos muss in das Risikoregister eingetragen werden.

Risikotoleranz

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